ZOOM Erlebniswelt

Nach dem dieser Blog in letzer Zeit schon fast zu einem Veranstaltungskalender mutiert ist soll hier endlich mal wieder ein Erlebnisbericht vom letzten Ausflug folgen. Mitte Mai ging es mit der ganzen Familie in die ZOOM Erlebniswelt nach Gelsenkirchen.

Bei zunächst wechselhaftem Wetter begann unsere Reise in Asien. Vorbei an den Orang Utans, denen das Wetter nicht wirklich zu gefallen schien, ging es zu den Hulman und Jungfernkranichen und den Binturong. Gerade die Schweinsaffen waren eine Attraktion, da ihr Gehege von vier Seiten zu bestaunen war und die kleinen alles andere als Kamerascheu waren. Die Trampeltiere, die ebenfalls in Asien beheimatet sind, sahen aufgrund des Fellwechsels doch arg zerpflückt aus. Mein persönliches Asienhighligt war das "ELE Tropical Paradise". Neben Flughnden (Kalong) gab es hier in einer Dschugellandschaft jede Menge Reptilien, darunter ein ein ganzer Tümpel voller Schildkröten, und diverse Vögel zu endtecken. auch die niedlichen Schönhörnchen gab es zu bestaunen. Eine Art zu bunt geratene Eichhörnchen. Für Blümchen-Fotografen gab es in dieser Halle auch eine fülle an Blüten und Pflanzen zu bestaunen, die es in dieser Fülle wohl in den wenigsten Gärten und Parks geben dürfte.



Nach der Reise durch Asien ging es durch das "Jambo Portal" nach Afrika. Da ich von einer Safarie träume seitdem ich fotografiere habe ich mich gewissermaßen auf Großwildjagd begeben, wobei die Schüsse mit der Kamera und ganz sicher nicht mit dem Gewehr erfolgten. Trophäen zum an die Wand hängen gab es trotz allem. Durch den Nachbau eines Stelzendorfes ging es durch den Regenwald zum Watussirind, den Somalischafen und den Afrikanischen Zwergziegen. Diese hatten gerade jede Menge Nachwuchs bekommen, der seine Umgebung begeistert unter die Lupe (oder besser Hufen) nahm. Entlang eines Flusslaufs ging es zu den Löwen.


Auf dem Fußweg zwischen Grassavvanne und Busch-Baumsavanne geht es neben Tüpfel-Hyäne und Stachelschwein an einer ganzen Reihe seltsam anmutender Vögel vorbei, darunter unter anderem Kpriel, Möhrenkopfpapagei, Schildturako und Tocko.


In der Grassavanne tummeln sich Grant-Zebras, Afrikanische Strauße, Gänsegeier, Maraus, Elen- und Appenantilopen sowie noch viele andere Tiere.


Bevor es zur Feuchtsavanne ging gab es noch einen kurzen Abstecher zu den Tiefland-Nyala, dem Impala sowie den Rothschldgiraffen. In der Feuchtsavanne schließlich konnten wir uns eine Fahrt mit der "African Queen" nicht entgehen lassen. Vorbei an den Pavianen in "Paviancity" ging es zu den Kormoranen, den Pelikanen und den Flamingos zu den Sattelstörchen und Nilpferden. Zum Abschluss war uns noch ein Blick auf das Breitmaul-Nashorn und die Savanne mit den Zebras und Antilopen vergönnt. Wieder auf den eigenen Beinen ging es dann noch zu den überaus aufmerksamen Erdmännchen. Im "Dschungel-Abenteuer" folgten unter anderem noch Serval, Graupapagei, Blaumaulmeerkatze und Schimpansen. Die Roten Varis auf ihrer begehbaren Insel schnienen zeitweise einigen Streichleinheiten nicht abgeneigt zu sein.


Der letzte Teil unserer Reise führte uns nach Alaska. Dieser Teil des Parks ist wesentlich kleiner als Afrika und weißt demnach eher die größe Asiens auf. Als Fan der kalten Jahreszeit (A: Wintermäntel, Schals und Mützen sind einfach toll. B: Warum will ich so gerne mal nach Afrika? Da ist es ganz sicher nicht Wintermantelkalt.) habe ich mich auch hier sehr wohl gefühlt, was aber auch an der äußerst gelungenen Gestaltung liegen könnte. Vorbei an Luchs und Schneeeule ging es zu den Waschbären und den frisch verliebten Ottern, die sich ihren Frühlingsgefühlen hingaben. Die Baustachler, hingegen legten eine heiße Sohle aufs Paket bei dem Versuch in eine Höhle zu gelangen. Die Biber bauten noch fleißig an ihrer Burg als wir durch den alten Schulbus gingen, der gegen einen Felsen gefahren war, um einen Blick auf die Stinktiere erhaschen zu können. Leider waren die Scheiben des Busses doch sehr zerkratzt. Vorbei am lanschaftlich sehr schön einbezogenen Klärteich ging es an Enten und Gänsen vorbei den Flusslauf hinauf (Die Chance zum Goldwaschen haben wir uns entgehen lassen). In der Tundra präsentierten sich die Rentiere des Weihnachtsmannes in ihrem wohlverdienten Sommerurlaub. Rudolph konnten wir übrigens nicht entdecken. In der Bergregion gelangten wir schließlich zu den Bären. Diese lebten entlang eines reißenden Gebiergsbaches. Zunächst begegneten wir den Kamtscatkabären und den Polarfüchsen. Es folgten die Koiakbären bevor es drch "Sam's Mine" über eine äußerst wackelige Hängebrücke neben einem rauschenden Wasserfall in die Polarregion ging.


Hier fielen und zunächst die Seelöwen ins Auge, die sich um den sonnigsten Felsen stritten und am Ende alle im Fluss verschwanden um dort ein paar lange Bahnen zu schwimmen. Durch einen gläsernen Tunnel im Seelöwenbecken ging es unterirdisch zu den Eisbären. Das Eisbärenmännchen hatte es sich zum Hobby gemacht am Ende seiner Runde vor immer dem gleichen Fenster nach oben zu schwimmen. Wirklich ein unglaublicher Eindruck. Obwohl durch die "Einbahnstraßenregelung" des Parks die Besucher gut verteilt wurden kam es hier erst- und letztmals zum Stau. Neben dem Eisbärenpärchen gab es auch noch eine etwas zu klein geratene Eisbärin, die ebenfalls in der Polarregion eine Heimat gefunden hatte. Ein Abenteuer im "Alaska Ice Adventure" konnten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Ein sicherer Stand und genug Platz an den Absperrungen sollte man sich in jedem Fall sichern, da sonst leicht ein Fingernagel auf der Strecke bleiben kann. Durch den Küstenregenwald vorbei an den Wölfen, den turtelnden Ottern und den Elchen ging es am Ende eines langen Tages aus dem Park heraus.

Zu guter letzt lässt sich festhalten, dass es wirklich ein toller Tag war und wir ganz bestimmt noch einmal wieder kommen werden. Als nächstes soll es aber in den Allwetterzoo nach Münster gehen. Ein Bericht wird an dieser Stelle ganz sicher folgen.

2 liebe & nette Meinungen

  1. Vorgestern hatte ich mir deinen Bericht gelesen und ich war so begeistert, dass ich demnächst unbedingt dahin will! Ich wußte gar nicht, dass Zoom soooo viele Tiere hat!!! hahaha....... ich muss aber gestehen, dass ich dahin immer widerwillig gegangen war. Als ich vor 16 Jahren hier in GE 'gelandet' bin, gab es noch den Ruhrzoo und ich hab ihn geliebt!!! Dann habe ich gehasst, dass Zoom keine Elephanten bekam, aber mittlerweile hab' ich das irgendwie akzeptiert und jetzt ist auch nur noch eine Sache des Geizes.... hihi..... Jedenfall werde ich versuchen beim nächsten Besuch wachsamer als sonst dadurch zu laufen und deinen Wegweiser nehme ich auf jeden Fall mit!!! ;-)
    LG,
    Betty
    PD: warst du mittlerweile wieder im Zoom gewesen?!?!

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    1. Hallo Betty,

      mich hat die Gestaltung der Gehege total begeistert. Alles so toll zum Fotografieren, weil man nicht immer die Gitter mit drauf hat. Für mich als Fotografin das Paradies.

      Dich verstehe ich natürlich auch. Ich mag es auch nicht, wenn etwas, das mir am Herzen liegt verschwindet und etwas angeblich besseres kommt. Am besten finde ich immer diese Aussagen wie "Der Bürger hat es so gewollt". Na dann bin ich eben nicht der Bürger.

      Vielleicht kannst du dich ja einladen lassen ;) Ich fand es wirklich toll. Es gibt noch einen zweiten Post mit dem Titel, da gibt es nur Fotos, die früher mal auf der Homepage waren.

      Leider war ich nicht nochmal da. Aber die Hoffnung gebe ich noch nicht auf.

      Liebe Grüße
      Rebecca

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