Wochenrückblick #57

Juhu! Es ist Wochenende und dann sehe ich meinen Seebären wieder. Hach. Im Moment klappt das so häufig und ich kann nicht anders als mich jedes mal wie verrückt darüber zu freuen. Aber auch in der letzten Woche gab es den ein oder anderen schönen Moment der nicht vergessen werden darf.



1) Auch am letzten Wochenende war der Seebär da. Statt ihn bei uns am Bahnhof abzuholen ist er eine Station eher ausgestiegen. So konnten wir uns am Stoffladen treffen und sind gemeinsam gemütlich durchgebummelt. Eigentlich wollte ich ja alleine in die Drogerie, aber da kam so ein Satz wie "ich geh doch aber auch total gerne in die Drogerie". Na was soll ich sagen. So haben wir gemeinsam für ihn nach einer Tönung für die Halloweenparty gesucht und für mich einen Lippenstift gefunden. So kann das Wochenende starten.

2) Am nächsten Morgen ging es viel zu früh raus und wir haben mal eben beschlossen, dass beim Umzug von Mario 7 Leute helfen und 4 davon Studenten sind. Also haben wir uns mal eben ein akademisches Viertel gegönnt. Muss am Samstagmorgen auch mal sein. Wir haben alles mit ein mal Fahren rüber bekommen und die Möbel standen abends dann auch. Die ersten Fotos von ausgepackten Kisten habe ich auch schon gesehen, was mich gerade für Mario riesig freut.

3) Umzüge sind ja in der Regel chaotisch und das kann ich gar nicht gut haben. Ich bin der totale Planungs- und Listenmensch. Da ich Mario aber nicht dazwischen funken wollte musste ich mich anders austoben und habe am Sonntagabend mal eben eine Stunde lang den Badezimmerschrank ausgemistet und neu sortiert. Wer bitte braucht 12 Jahre alte Sonnencreme? Hach. Das ist so herrlich befreiend.

4) Wo ich gerade so im Schwung war habe ich am Montag meine Liste fast abgearbeitet um dann am Dienstag meinen Schrank leer zu räumen, den Staub raus zu wischen und auszusortieren. Noch schnell einen Blick auf die Jacken im Keller und schon waren zwei große und zwei kleine Kartons voll. Irgendwie ändert sich der Geschmack ja doch und wenn sich die Figur seit Jahren nicht verändert hat, dann sammelt sich ja doch einiges an. Wie immer wird alles in der Stadt bei einer sozialen Einrichtung abgegeben. Da fällt das Trennen gleich leichter.

5) Endlich war mal wieder ein Tag an dem ich zum Arbeiten raus durfte. Eine Führung durch die Anlage mit einer Oberstufenklasse. Wirklich spannend und vor allem musste ich an meine Schulzeit denken. Hat sich da so viel verändert oder sind Gymnasiasten einfach anders? Also bei uns ist niemand im Anzug mit Lederschuhen herum gelaufen. Nach diesem Tag freue ich mich umso mehr auf die nächsten Führungen die kommen werden.

Verlinkt: H54F

6 liebe & nette Meinungen

  1. Hihi, ich sehe dich förmlich nach dem Haltbarkeitsdatum auf der Sonnenmilch suchen ;-) ich freue mich auch immer, wenn ich derlei Ballast loswerde und etwas Platz schaffe - ist ja eh so schnell wieder,it Krimskrams aufgefüllt...lG Miriam "Mecki macht"

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    1. Hallo Miriam,

      ich sehe absolut den Sinn darin einen Vorrat gewisser Dinge zu haben oder eben im Angebot mehr zu kaufen und nicht nur eine Flasche Duschgel. Gerade bei mehreren Personen im Haushalt geht da ja immer so einiges weg. Aber wenn man die Schranktüren aufmacht und immer Sorge hat, dass einem alles entgegen fällt, dann muss man da halt mal ran. Das beste ist ja aber, dass ich total gerne aufräume, sortiere und organisiere. Damit kann man mich wirklich glücklich machen :D

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  2. *kicher* das mit em Badezimmerschrank kommt mir bekannt vor. Platz schaffen ist super. Ich wollte ein paar Bücher von der Tochter online verkaufen, aber da kriegste nix mehr für. Also kommen sie in die Kiste und werden zusammen mit Klamotten beim Sozialkaufhaus abgegeben. Das find ich besser, als 1,50€ für 10 Bücher.
    Liebe Grüße
    GUsta

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    1. Hallo Gusta,

      da ist es echt traurig teilweise, was da für gut erhaltene Sachen noch zu bekommen ist. Und mal ehrlich: Bevor ich so wenig bekomme dann tue ich lieber etwas gutes und bekomme nichts. Ich hatte mal geguckt was es für meine alten Handys geben würde. Das V3 (ohne SD-Kartenslot) hätte noch etwas 4 € gebracht und der Nachfolger, das V3i (mit SD-Kartenslot) hätte nicht mal mehr 1 € gebracht. Im Moment liegen sie noch in der Schublade. Ich mochte das Handy total gerne und es gibt ja immer mal die Gelegenheit, dass es praktisch ist eine Nummer zu haben, die nicht jeder kennt (Wohnung vermieten, größere Sachen verkaufen etc oder wir hatten sonst auch immer eine Prepaidkarte für den Urlaub, damit die Arbeit dann nicht anruft :D) und dann hat man halt noch ein Handy. Aber ich hab ja nun das alte Smartphone und werde mich wohl trennen. Hab auf der Arbeit so einen tollen Vortrag gehört wie viele Rohstoffe in so einem Handy stecken. In 11 kg Handys ist so viel Gold wie in einer Tonne Golderz. Schon krass, oder?

      Die aussortierten Klamotten habe ich heute auch bei uns abgegeben. Der Laden heißt "Das Schnäppchen". Dort arbeiten Frauen, die bei uns sehr lange in der Klinik waren, keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben aber wieder eine Aufgabe bekommen sollen. Da fällt das Trennen dann leichter, da man so unterstützen kann.

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  3. Aufräumen, entmisten, wieder schön machen- wenn man sich denn mal dazu aufraffen kann, ist das hinterher ein richtiges Erfolgserlebnis und echt befriedigend!
    Ja- Gymnasiasten sind heute wirklich anders ! Meine Jungs sind auch beide Oberstufe. Aber das ist ja auch richtig, die Zeiten ändern sich und wir mir ihr. Aber Lederhandschuhe und Anzug- das habe ich auch noch nicht gesehen!! Muss wohl eine Elite-Schule sein?! :-))
    LG und ein schönes Wochenende mit deinem Seebären!

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    1. Hallo Sabine,

      aufräumen ist bei mir die Belohnung für ungeliebte Aufgaben :D Ich mache das so gerne.

      Abitur habe ich auch gemacht, aber an einer Gesamtschule und nicht am Gymnasium, das heißt da dann Gymnasialeoberstufe. Das ganze ist auch erst sieben Jahre her, aber auch da konnte man schon immer sehen wer vom Gymnasium und wer von der Gesamtschule kommt. Die Schule kennt man hier in der Gegend. Die "Einsteiner" sind bekannt, aber so krass ist mir das nie aufgefallen. Naja. Ich war da zum Glück immer außen vor, denn hier in der Stadt tobt auch ein Krieg zwischen "Städtern" und "Stiftern". Jaja. Irgendwie sind wir mit der anderen Gesamtschule immer super klar gekommen und hatten sogar z.T. gemeinsamen Unterricht (die Lateinkurse waren so klein, dass sie zusammen gelegt wurden).

      Liebe Grüße
      Rebecca

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Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich sehr.

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