Maritime Täschchen für den Seebären

Vor bald einem Monat gab es schon mal so ein dreieckiges Täschchen hier im Blog - für den Mann von Viktoria. Als ich am Zuschneiden war, da hatte ich die Idee, dass so eine kleine Tasche ja auch was für den Seebären sein könnte. Wie wäre es in der Kameratasche? Die Speicherkarten verschwinden ja gerne. Oder Kopfhörer? Die wandern ja gerne mal in die letzte Ecke der Tasche. Oder... Na da gibt es sicher genug. Kopfschmerztabletten? Batterien? Egal. Also zusammen mit der anderen Tasche zugeschnitten und genäht. Bei dieser wollte ich dann die Knöpfe anbringen. Einmal hatte ich so eine Tasche schon für mich genäht, da dachte ich, dass ich weiß wie es geht...



Falsch gedacht! Wie kann man so eine einfache Tasche bloß so verhunzen? Ich weiß gar nicht wo da genau der Knoten im Kopf war. So ging es natürlich nicht und ich musste noch eine zweite hinterher nähen. Wer erkennt den Fehler?


Richtig. Falsch gefaltet, dann viel zu viele Knöpfe gebraucht. Einer hat nicht mal ein Gegenstück, dass musste ich entfernen. Was für ein Ärger. Und damit ich es nie, nie, nie wieder falsch mache kommt hier jetzt die Erinnerungsstütze für mich - und alle die gerne möchten.


Mittig falten, sodass ein Trapez entsteht. Die obere Kante ist parallel zur unteren. Dann die überstehenden Dreiecke jeweils außen (!!!) auf den Mittelteil klappen. Auf die Spitzen kommen dann die Knöpfe.


Bei der misslungenen Tasche war eine Spitze innen. Dadurch ist die Tasche nicht dicht und brauchte mehr Knöpfe. Gar nicht schön. Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die schon mal etwas so einfaches in den Sand gesetzt hat.


Material: Stoffe von Tedox und aus dem Stoffladen, KamSnaps von Snaply
Schnittmuster: "Vintage Coin Purse" von sewhome

10 liebe & nette Meinungen

  1. Ach, du Liebe... mal ganz abgesehen davon, dass mein logisches Denkvermögen ziemlich zu wünschen übrig lässt, hätte ich sicher an die fünf Versuche gebraucht, bis ich die Knöpfe richtig angebracht hätte. Ich garantiere dir, du bist nicht die Einzige. Außerdem: Wenn ich mal zwei Monate keine Kramtasche mehr genäht habe, stehe ich oft minutenlang vor meinem Schnitt und rätsele, wie ich den Reißverschluss einnähen muss (obwohl ich das schon an die hundert Mal gemacht habe).

    Die Täschchen sind übrigens supersüß und megapraktisch! Finde ich total genial!

    Allerliebste Grüße, Kirstin

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    1. Hallo Kirstin,

      vielen lieben Dank. Eine Tasche hatte ich ja schon genäht und fand das alles super logisch. Tja, wenn man sich zu sicher ist :D

      Die Taschen sind toll. Ratzfatz aus zwei Stoffstücken und etwas Fleece, zwei Knöpfe dran und fertig. Eigentlich wird das Außenteil komplett aus Webband genäht. Vielleicht teste ich das auch mal.

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  2. Hihi, mir geht es mit manchen arbeitsschritten auch so: zB habe ich vor einiger Zeit so auf die Schnelle (!immer ein ganz großer Fehler!) einen Loop nähen wollen und hatte nen wahnsinns Knoten im Kopf über die Notwendigkeit, welche Nähte zuerst und was dann in was gesteckt werden muss und einmal gedreht, damit am Ende alles da sitzt, wo es soll. ergebnis: ich habe einen Loop, der zwar aus zwei unterschiedlichen Stoffen besteht, aber nicht aus einem Aussenstoff und einem Futterstoff, sondern quasi zweigeteilt ist wie Colourblocking- der eine Stoff ist links am Hals, der andere rechts :-) schön blöd, was? Neee, muss so! Colourblocking eben ...hehe...glG Miriam "Mecki macht"

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    1. Hallo Miriam,

      wie muss man denn da nähen? Am Anfang habe ich es mal geschafft einen fertigen Loop auf links zu nähen und nach dem Wenden hatte ich dann einen Schlauch - wie einen Muff. Naja. Stoff für zwei Loops liegt hier, mal sehen ob ich das hinbekomme :D

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  3. Liebe Rebecca,

    einfach Sachen verhauen kannst du hier zur Genüge haben ;0). Derzeit stehe ich auf Kriegsfuß mit Druckknöpfen jeglicher Art an allen Stellen....

    ... tolle Täschchen für den Seebären!

    Allerliebst,
    Viktoria

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  4. was für ein praktisch schönes kleines Dingens! :o)
    ... mit so vielen Verwendungsmöglichkeiten ... echt toll!
    und die Sache mit dem "Knoten im Kopf" passiert mir auch immer wieder mal, falls dich das irgendwie beruhigt. gehört wahrscheinlich dazu ;o)
    ich drück und grüß dich lieb
    Gesine

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  5. ich hab ja schon beim gucken einen knoten im hirn und wüsste nicht wie ich die tasche wieder schließen sollte, sollte ich mehr als eine lasche öffnen *lach*.
    ich schaff es ja manchmal etwas verkehrtes aufzutrennen und es dann wieder verkehrt anzunähen und das dann gleich nochmal.... *lach*
    also völlig normal :)
    liebe grüße
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    1. Hallo Gusta,

      ja, manchmal hat man echt einen Knoten im Kopf :D Auf Nummer sicher geht man, wenn man immer nur einen Knopf auf macht. Das reicht auch um an den Inhalt zu kommen :)

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  6. Ach wie oft ich schon einen Knoten im Kopf hatte! Das kann man gar nicht mehr zählen. Gerade bei Dingen die man schon öfters gemacht hat. Ach quatsch Anleitung? Nein die brauche ich nicht mehr *haha*
    Die sind aber sehr schön geworden :)
    LG Alex

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    1. Hallo Alex,

      ja, je einfacher desto schlimmer. Oder die Anleitung überfliegen und am nächsten Tag meinen, dass man es noch kann...

      Liebe Grüße
      Rebecca

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Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich sehr.

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