Noch mehr Handysocken

Im Januar hatte ich hier die Handysocke aus dem Buch "Alles Maki" gezeigt. Sofort trudelte da die Anfrage von Carmen von Fabulatoria ein, ob ich ihr auch so eine Tasche machen könnte. So sehr wie ich ihre Werke immer bewundere - mit Häkelnadel (bzw. Knookingnadel) und Wolle scheint Carmen einfach nicht so warm zu werden. Macht ja gar nichts, denn so kann man anderen eine Freude machen.



Genau so wie meine Tasche sollte sie werden, aber eben passend in der Größe - das hat leider erst im zweiten Anlauf geklappt, denn beim ersten mal war das Bündchen zu kurz und zu locker. Wie gut, dass man einfach ein paar Maschen aufnehmen und dann verlängern kann.


In Runden gearbeitet sieht der Boden so ohne Naht schön sauber und ordentlich aus. Ich mag diese Technik unglaublich gerne und ganz bestimmt war es nicht die letzte Handysocke. Durch andere Muster sieht sie immer wieder anders aus.


Besonders toll am Knooking ist nicht nur, dass man die Luftmaschenkette für den Anschlag mit der selben Nadel machen kann, nein. Auch das Zopfmuster gelingt ohne Hilfsnadel und das Abketten klappt eben so einfach. Knooken ist und bleibt meine Entdeckung für entspannte Abende im Winter, wenn es im Nähzimmer einfach zu kalt ist.


Damit es dem Handy nicht zu kalt wird ist so eine Socke genau richtig. So passiert dem geliebten Teil auch nichts, wenn man es mal in die Handtasche steckt. Ein bisschen Schutz gegen Stürze und jede Menge Schutz gegen gemeine Schlüssel.


Für ein Foto mussten Carmens und meine Taschen zusammen posieren. Damit sie nicht exakt gleich sind habe ich die Anzahl zwischen den Verzopfungen variiert. Einmal waren es drei, einmal vier - wenn ich mich richtig erinnere. Beide Varianten finde ich sehr hübsch.


Aber nicht nur von Carmens und meiner Tasche ist ein kleiner Rest übrig geblieben sondern auch von den vielen Handysocken davor. So konnte ich nicht anders als Marios Wunsch noch einmal nachzugeben - dabei wollte er doch selbst knooken lernen! Aus all den Resten in Blau und Grau ist so eine weitere gestreifte Handysocke entstanden. Passend zum neuen Handy, denn die alten waren leider ein bisschen zu kurz.


Bei den Streifen habe ich festgestellt, dass man die Rundenübergänge wirklich eng ziehen sollte, sonst hat man nicht nur einen Versatz sondern auch noch Löcher in der Seite und das ist gar nicht gut.


Material: Wolle für die blaue Zopfmustersocke von HatNut, Wolle für die gestreifte Socke von diversen Projekten davor
Anleitung: Handysocke mit Zopfmuster aus "Alles Maki" von Anja Brinkmann, Streifensocke nach einer Anleitung aus einer alten Mollie Makes

4 liebe & nette Meinungen

  1. solche handysocken finde ich einfach nur genial. ich mag auch die haptik der wolle. so weich und flauschig - und wie du schreibst - auch perfekt gegen kratzende schlüssel. neulich hab ich ein heft mit häkelzöpfen in die hand bekommen. ich glaub das muss ich unbedingt ausprobieren :)
    liebe grüße
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    1. Hallo Gusta,

      Mach das. Es ist wirklich so einfach und entspannend.

      Liebe Grüße
      Rebecca

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  2. Liebe Rebecca,

    schön, dass du wieder ein wenig mehr zeigst ;-) die Socken sind wieder sehr schön! Marios Socke aus Reste ist total cool! ♥
    Liebste Grüße,
    Betty

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    1. Hallo Betty,

      Gerade macht es wieder Spaß und ich habe noch so viel zu zeigen und es wird vor Weihnachten ja auch nicht weniger.

      Liebe Grüße
      Rebecca

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Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich sehr.

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