Wochenrückblick #74

Jetzt ist der Samstag schon fast wieder rum und mein Rückblick lässt immer noch auf sich warten. Wie gut, dass der Seebär seit heute Morgen hinter mir her rennt um mir zu sagen "Du willst deine high five noch schreiben". Was würde ich nur ohne ihn machen. Nun sind wir fast schon wieder auf dem Sprung, also heute die Expressausgabe. Nächste Woche darf ich ins "Homeoffice" wie man so schön sagt, da komme ich hoffentlich wieder mehr zum Bloggen - und nähen!

MoneyBag #1 {Probenähen}

Gestern ein Probenähpost und heute schon wieder. Ja, im letzten Monat hat es sich geballt, aber so kommt es eben manchmal. Dieser Herausforderung musste ich mich einfach stellen: Eine Geldbörse. Ja, die kleine Partybörse habe ich 2014 genäht, aber so eine richtige, eine große Geldbörse, die fehlte mir einfach noch. Etwas für jeden Tag, für all meine Karten, Scheine, Kleingeld, Busticket, Führerschein, Perso, Briefmarken, Pflaster usw. Ja, das ist viel Kram, aber wenn ich etwas nicht dabei habe, dann werde ich es genau an dem Tag sicher vermissen - kennt ihr das auch? Bevor ich mich verrenne: Ich war also schier begeistert, als Kerstin von Keko-Kreativ uns, ihr Probenähteam, fragte ob wir uns vorstellen könnten sie beim Entwickeln eines Schnittmusters für eine Geldbörse zu helfen. Ob ich das kann? Puh. Aber Kerstins Schnitte und Erklärungen haben mich auch Leder und Ösen meistern lassen, sogar meinen ersten Rucksack. Warum also nicht?

Knüttelhakenetui {Probenähen}

Vor einer ganzen Weile da durfte ich schon einmal für Fräulein An Probenähen. Damals war es ein Loop, den ich noch immer sehr gerne trage. Dieses mal ging es um ein Häkelnadeletui. Ganz am Anfang hatte ich bereits eines genäht, aber es ist wirklich riesig. Wie es so ist, man weiß noch nicht welche Nadeln man mag und probiert aus. So gibt es hier bei uns Metallnadeln, Kunststoffnadeln und Nadeln mit Griff. Dazu noch einige Nadeln von meiner Oma, ja, dass läppert sich. So habe ich mich riesig über den neusten Streich von Andrea gefreut, denn so lassen sich die aktuellen Favoriten hervorragend im Handarbeitskorb aufbewahren. Nun aber genug geredet, ihr wollt was sehen, ich weiß doch.

Ein Beanbag für Mario


Im Moment häufen sich die Posts mit Sachen für Mario, aber im Job ist gerade so viel los, da komme ich nicht groß zu neuem, aber mal die alten Sachen zeigen, das ist drin - und schlechter sind sie ja nicht. Genäht habe ich diesen Beanbag zusammen mit Alex schon im letzten Jahr. In dem Zug ist auch der Beutel fürs Objektiv entstanden. Nachdem der Seebär und ich ja schon ein Beanbag haben war nun Mario an der Reihe. 

Wochenrückblick #73

Schon ist die dritte Woche beim aktuellen Projekt auf der Arbeit rum. Ans frühe Aufstehen konnte ich mich immer noch nicht gewöhnen, verschlafen habe ich noch kein mal, aber platt bin ich nach wie vor. Das ist einfach nicht meine Zeit. Dafür hatte ich einen netten neuen Kollegen und wir konnten nebenher ganz viel quatschen. So war es am Ende dann doch recht spaßig. Wie es so ist bin ich natürlich nicht zum Bloggen gekommen, daher kommt mein Rückblick erst jetzt.

Zu guter Letzt: ein Etui für mich

Für die Arbeit brauchte ich dringend ein kleines Etui, dass man schnell findet - also bitte hell oder bunt. Meinen ersten Versuch habe ich euch letzte Woche gezeigt und diese Woche gibt es nun endlich das Etui, dass mich seither jeden Tag begleitet und gute Dienste leistet. Dabei dachte ich erst, dass es zu diesem Mäppchen so gar nicht kommen würde.

Noch eine Handysocke für Mario

Vorerst - versprochen - die letzte. Außer Mario macht sich selbst noch eine. Diese ist bereits 2014 entstanden und wollte nicht länger auf der Festplatte verstauben. So richtig gut ist sie nicht geworden, da merkt man doch mal wieder, was Wolle ausmacht. Aber zum Üben war es gar nicht so verkehrt.

Maritime Täschchen für den Seebären

Vor bald einem Monat gab es schon mal so ein dreieckiges Täschchen hier im Blog - für den Mann von Viktoria. Als ich am Zuschneiden war, da hatte ich die Idee, dass so eine kleine Tasche ja auch was für den Seebären sein könnte. Wie wäre es in der Kameratasche? Die Speicherkarten verschwinden ja gerne. Oder Kopfhörer? Die wandern ja gerne mal in die letzte Ecke der Tasche. Oder... Na da gibt es sicher genug. Kopfschmerztabletten? Batterien? Egal. Also zusammen mit der anderen Tasche zugeschnitten und genäht. Bei dieser wollte ich dann die Knöpfe anbringen. Einmal hatte ich so eine Tasche schon für mich genäht, da dachte ich, dass ich weiß wie es geht...

Wochenrückblick #72

Während ihr das hier lest werde ich vermutlich noch arbeiten sein, aber es macht immer noch Spaß und immer noch nicht habe ich mich an das frühe Aufstehen gewöhnt. Oder doch? Ich bin grundsätzlich vor dem Wecker wach und habe grundsätzlich keine Lust aufzusehen. Mal sehen wie es morgen mit dem ausschlafen klappt. Letzte Woche habe ich es immerhin bis halb neun geschafft. Das sind immerhin vier Stunden mehr als sonst. So. Bevor ich mich verrenne folgt hier und jetzt mein Wochenrückblick.

Origamietui nach Pattydoo

Schon vor zwei Wochen gab es hier ein Origamietui aus dem neuen Taschenbuch von Pattydoo zu sehen. Es ist nicht alleine entstanden sondern hat noch zwei große Geschwister bekommen - die den gleichen Fehler haben wie die kleine Kameratasche - das Gurtband. Nichts desto trotz hat das Nähen an sich super geklappt und mit einem kleinen Kniff wird es noch einfacher.

Eine Werkzeugtasche fürs Brüderchen

Na gut, so klein ist er nicht - eher einen halben Kopf größer als ich, aber jünger ist er. Darum geht es aber nicht und eigentlich wollte ich auch ganz anders anfangen. Eher so: Wem von euch jagen die Worte "Kannst du das reparieren?" auch so viel Angst ein wie mir. Irgendwie versteht niemand, das nähen und flicken nicht das Gleich sind. Ich nähe - inzwischen sogar liebend gerne Kleidung - aber wenn die Jeans ein Loch hat, dann lege ich sie meiner Mama hin. Diese Frage hasse ich. Eine Ausnahme ist die Nachbarin, für eine geschenkte Nähmaschine nähe ich auch Hosen um. Von meinem Bruder habe ich keine bekommen, also flicke ich auch nichts - wäre wohl eh nicht gegangen. Aber neu nähen, das kann ich wohl machen.

Leseknochen unter dem Weihnachtsbaum

Mit den Geschenken von 2014 sind wir ja inzwischen (endlich!) durch, aber vom letzten Jahr warten noch ein paar. Heute sind die für die Verwandtschaft vom Seebären an der Reihe. Nach Handytaschen, Handysitzsäcken und Schlüsselbändern gab es im letzten Jahr Leseknochen. Die gehen für Männer und Frauen ebenso wie für Kinder und Erwachsene. Das schwierigste war also die passenden Stoffe zu finden.

Ein M.O.R.D.s - Team, Band 11: 1984 von Andreas Suchanek {Rezension}

Sie war das Mädchen mit den traurigen Augen, die Freundin, die fast immer lächelte, und die Schülerin, deren Leben aus den Fugen geriet. Sie war der Auslöser einer Jagd, einer Suche, eines Kampfes, der zwei Generationen in Atem hielten. Verborgen zwischen Mythen und Legenden entspinnt sich die Lebensgeschichte eines Mädchens, das zwischen Freundschaft und Liebe die falsche Wahl traf. Dies ist die Geschichte von Marietta King. (Klappentext)

Wochenrückblick #71

Das war eine Woche. Ich darf im Moment Vollzeit arbeiten und das ab 5.45 Uhr. Das der Wecker da so gegen 4.15 Uhr klingelt erklärt hoffentlich warum ich im Moment einfach zu müde bin um viel zu schreiben oder kommentieren. Ich freue mich aber so sehr, wenn ich nach der Arbeit eure Kommentare lesen darf, denn im Januar habe ich hier ein wenig vorgearbeitet. Auf was ich aber nicht verzichten mag ist mein Wochenrückblick - und darum gibt es den genau hier und jetzt.

Utensilos für mehr Ordnung

Ja, ich mag Ordnung und ja, ich mag nähen. Was liegt also näher als sich kleine Ordnungshelfer zu nähen. Diese zwei hier sind für den Nachttisch, damit Taschentücher und Handcreme hübsch verpackt und immer griffbereit sind.

Ein Kuschelkissen mit Fuchs

Es gibt Projekte, die fängt man an und dann liegen sie und liegen sie und liegen sie. So war es auch bei diesem Kissen. Inzwischen dürften die zwei Jahre fast voll sein. So lange hat es gedauert, anderthalb waren es aber in jedem Fall, bis es fertig war. Dabei wäre es so einfach gewesen. Der Anfang war auch schnell gemacht, doch dann kam so viel anders und das angefangene Kissen samt all der Wolle hatte es sich im Handarbeitskoffer so richtig gemütlich gemacht. Zu Weihnachten war es aber fertig und hat ein schönes neues Zuhause gefunden.

Damit es in der neuen Wohnung noch schöner wird...

... habe ich für Mario eine Kleinigkeit genäht. Bereits im Oktober ist er umgezogen und bis Ende Januar hat das Geschenk bei mir gestanden und musste versteckt werden, wenn Mario zu besuch war. Es gleich beim Umzug zu überreichen war einfach unpraktisch und eigentlich sollte ja auch ein Brot vom Lieblingsbäcker mit rein. Da wir aber (dank der Bahn) von Aachen aus zu ihm gefahren sind war alles ein bisschen anders. Trotzdem ist es gut angekommen und ich bin der Meinung, dass es richtig gut zu Mario passt.


12 Monate - 12 Bücher - 12 Projekte im Februar

Mal Hand aufs Herz. Wer hat noch so viele wunderbare Bücher oder Zeitschriften mit kreativen Anleitungen und setzt nichts daraus um? Mir ging es bis letztes Jahr so. Es ist einfach so bequem auf der Festplatte oder im Netz zu suchen, schnell auszudrucken und loszulegen. Ganz anders mit Büchern. Da vergesse ich immer in welchem Buch ich nochmal was gelesen habe und dann müssen die Schnittteile noch abgezeichnet und größer kopiert werden. Im letzten Jahr sollte sich das ändern. Daher habe ich mein Jahresprojekt "12 Monate - 12 Bücher - 12 Projekte" ins Leben gerufen und eingeladen mitzumachen. In jedem Monat wollte ich (mindestens) ein Projekt aus einem Buch (einem Magazin oder einer Zeitschrift) umsetzen und hier zeigen. Dabei war es völlig egal ob genäht, gewerkelt, gestrickt, gehäkelt, geklöppelt, gemalt, gefaltet, gebacken Hauptsache selbstgemacht. Auch für wen es am Ende bestimmt ist, war egal. Alleine bin ich nicht geblieben und so ist im letzten Jahr eine bunte Sammlung entstanden. Da es so viel Spaß gemacht hat geht es einfach weiter.