Ein hübscher Keller kann auch entzücken...

... oder wie ging das noch gleich? Ach. Beim Schuh des Manitu war es der hübsche Rücken. Mag sein, aber ein schöner Keller ist doch auch eine Freude. Heute gibt es aber nicht unseren Waschkeller, denn der hing leider voller vorgewaschener Stoffe (und natürlich Wäsche) und überall stapelte das Christkind seine Päckchen. Wirklich nett, dass es die bei uns lagern darf, oder? Wie gut, dass der Flur bis in den Keller frisch renoviert ist und man dank Stativ sogar mit einer kleinen Deckenlampe noch Fotos machen kann. Denn bevor das Jahr zu Ende ist und ich meinen Blog über Weihnachten in die Ferien schicke wollte ich euch doch endlich noch etwas gezeigt haben. Ich weiß nicht mal mehr wann wir das genäht haben, nur dass ich bei Alex war. Zumindest für eines der Teile, denn das Bügelbrett wurde gleich doppelt benäht.

Tatüta mit Reh

Im letzten Frühjahr hatte ich von unserer Nachbarin eine alte Nähmaschine bekommen und auch wenn sie diese einfach loswerden wollte musste doch ein kleines Dankeschön sein - neben dem Versprechen bei der Änderungsschneiderei eine Ausnahme zu machen und doch hin und wieder eine Hose zu kürzen. So kam es also dazu, dass die Tochter eine zu lange Hose und die Mutter einen Wunsch hatte. Eine Kollegin hatte ihre Tatüta (erinnert ihr euch noch?) bewundert. Nun wollte die Nachbarin wissen ob ich für die Kollegin nähen würde. Das fiel für mich definitiv unter die Änderungsschneidereiklausel und so habe ich ausversehen nicht nur die Hosenbeine gekürzt sondern auch noch eine ganz schlichte graue Tatüta genäht.

"Packs ein" oder doch lieber Büdeltasche {#Adventskalendertasche2016}

Die ersten zwei Wochen des Dezember sind um und somit auch die Zeit des gemeinsamen Nähens. Nicht mehr auf den Post freuen, überlegen wie man es umsetzen will und dann in der Mittagspause oder am Abend endlich nähen. Worum es geht? Wie auch schon in den letzten Jahren gab es bei Farbenmix eine Adventskalendertasche. Im letzten Jahr habe ich alles an einem Tag nachgeholt. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Fünffachorganizer für mein Ovizubehör. In gewisser Weise habe ich aber den halben Spaß verpasst, denn ich wusste ja genau was auf mich zukommt und konnte so mein Projekt wie jedes andere planen. Dieses Jahr war ich dann gleich von Anfang an mit dabei. Ich wusste also nicht, wie die Tasche am Ende aussehen würde. Ich wusste nur, dass es ein Shopper bzw. eine praktische Tasche für den Einkauf werden würde. Weitere Hinweise lieferte lediglich die Materialliste - aus dem Kopf wusste ich, dass ich alles da habe und so konnte es ohne weiter Vorbereitung gleich los gehen. Dank Maßangaben, Rollschneider und Lineal musste ich noch nicht einmal drucken. 

Ein Lehrermäppchen für Mario

Schon wieder Handyfotos, aber die sind noch aus dem Sommer und ich hatte keine Lust das Licht anzumachen, die Kamera einzustellen... Ja, schöne Fotos sind doch ein bisschen Arbeit. Generell macht mir das ja auch Spaß, aber es gibt so Tage, da will ich einfach nicht. Eigentlich ja auch kein Problem, denn gerade liegen da auch noch drei Geschenke in der Fotobox bereit. Noch ist ja Zeit sie einzupacken, aber bei diesem Etui eben nicht. Das brauchte Mario nämlich ganz dringend. Vor einer ganzen Weile hatte Mario sich schon mal selbst ein Täschchen genäht, genau so ein Modell eigentlich, aber warum auch immer ist es auseinander gefallen. Ich war mir auch ganz sicher, dass es einen Post dazu gibt, aber den kann ich nicht finden. Ist es doch nie dazu gekommen? Da Mario partout keine Zeit hatte, war ich dann mal so nett und habe mich dran gemacht.

Ovizubehör | Machtzentralenupdate

Es ist inzwischen recht genau anderthalb Jahre her, dass ich euch zum ersten Mal eine Machtzentrale gezeigt habe. Der Post damals war einfach nur richtig lang und auch die Liste mit all den Links zu den Anleitungen am Ende wäre wohl schon alleine ein Post gewesen. Das mag ich nicht wiederholen, keine Panik. Aber seit dem hat sich doch ein bisschen was geändert. Zum einen weil gerade Winter und nicht Sommer ist und zum anderen aber auch, weil im letzten Jahr zu Weihnachten hier eine Ovi eingezogen ist, die natürlich auch einen Platz und ein wenig Zubehör brauchte.

Knöpfchenloop mit Mütze und Muff {Probenähen}

Kann ich schon wieder einen Post mit "Vor ziemlich genau zwei Wochen" beginnen? Nein. Wenn man mal genau nachrechnet, dann sind es nämlich schon fast drei Wochen. So lange ist es her, da hatte ich euch meine neue Mütze samt passendem Tuch gezeigt. Aber auch von meinem anderen Sweatshirt waren noch Rest übrig. Bevor meine Mama also nicht nur meine Jacke und meine Schuhe sondern auch noch Schal und Mütze lieb gewinnt und ihnen ohne mich die Welt zeigt habe ich ihr doch lieber etwas eigenes genäht. Damit steht aber auch fest: Töchter klauen ihren Müttern gar nicht die Klamotten aus dem Schrank - das läuft genau anders herum.

Ein Charmpack - ein Kissen

Vor ziemlich genau zwei Wochen gab es bei Gesine von "Allie & Me design" ein neues Tutorial für ein Kissen. Ein Kissen von Gesine? Da hab ich doch schon eines genäht - das Chevronkissen. Aber dieses ist anders und wird aus einem Charmpack genäht. Man kauft also keinen Stoff vom Ballen sondern einen kleinen Stapel vorgeschnittener Stoffquadrate, die wunderbar zueinander passen. Jetzt muss ich ja sagen, dass ich mir das Tutorial schön auf meiner Pinnwand bei Pinterest gespeichert hatte und dachte, dass ich das irgendwann mal mache. Aber dann kam der Aufruf, dass es am Freitag (also morgen vor zwei Wochen) einen Instanähabend geben sollte. Also ein gemeinsames Nähen über das Internet. So saßen also pünktlich um 20 Uhr alle (na gut einige) Nähbegeisterten vor der Nähmaschine und hatten das Handy parat um sich während des Abends mit Fotos auf dem Laufenden zu halten und sich neben dem Nähen auszutauschen. Mein Abend begann zugegeben schon etwas eher, denn ein Charmpack hatte ich nicht, aber Stoffreste, die doch weniger waren als gedacht und die mir perfekt für das Projekt erschienen.

12 Monate - 12 Bücher - 12 Projekte im Dezember

Mal Hand aufs Herz. Wer hat noch so viele wunderbare Bücher oder Zeitschriften mit kreativen Anleitungen und setzt nichts daraus um? Mir ging es bis letztes Jahr so. Es ist einfach so bequem auf der Festplatte oder im Netz zu suchen, schnell auszudrucken und loszulegen. Ganz anders mit Büchern. Da vergesse ich immer in welchem Buch ich nochmal was gelesen habe und dann müssen die Schnittteile noch abgezeichnet und größer kopiert werden. Im letzten Jahr sollte sich das ändern. Daher habe ich mein Jahresprojekt "12 Monate - 12 Bücher - 12 Projekte" ins Leben gerufen und eingeladen mitzumachen. In jedem Monat wollte ich (mindestens) ein Projekt aus einem Buch (einem Magazin oder einer Zeitschrift) umsetzen und hier zeigen. Dabei war es völlig egal ob genäht, gewerkelt, gestrickt, gehäkelt, geklöppelt, gemalt, gefaltet, gebacken Hauptsache selbstgemacht. Auch für wen es am Ende bestimmt ist, war egal. Alleine bin ich nicht geblieben und so ist im letzten Jahr eine bunte Sammlung entstanden. Da es so viel Spaß gemacht hat geht es einfach weiter.