Knookingsocken #12

Endlich mal wieder ein Post. Ich hätte ja gehofft, dass ich schneller wieder dazu komme, aber es sollte wohl nicht sein. Aber am letzten Wochenende hat es mich wieder so richtig gepackt und ich konnte die Nadel einfach nicht aus der Hand legen. So konnte ich am Sonntag Abend noch die Fäden vernähen und freue mich seit dem über Socken, die zu einer meiner liebsten (gekauften) Schlafanzughose passe.


Angefangen habe ich vor einer ewigen Zeit. So fühlt es sich zumindest an. Im April hatte ich euch die MyBag vorgestellt, die ich an meine Bedürfnisse als "Knookingtasche für unterwegs" angepasst und verkleinert hatte. Auf den Fotos konntet ihr einen ersten Blick auf die Wolle werfen.


Die erste Socke war auch recht bald fertig, aber danach ging es einfach nicht mehr weiter. Unter anderem hatte ich sie zur Gartenreise - da fällt mir ein, dass ich euch die Fotos noch gar nicht gezeigt habe - mit dabei.


Noch am Freitag Abend hätte ich einen warmen Fuß und auf der anderen Seite nur warme Zehen gehabt. Wie gut, dass ich vor der langen Pause immerhin so weit gekommen war. Denn ich hätte nicht mehr gewusst an welcher Stelle des Rapportes ich angefangen hätte und auch nicht mehr so hunderprozentig, wie ich das denn mit der Bandspitze gemacht habe.


Für meine liebste Käppchenferse fängt man nämlich bei der Spitze an. Bei einer der vorherigen Knookingsocken hatte ich schonmal eine Bandspitze von oben geknookt. aber auch von unten ist es möglich. Das muss ich unbedingt nochmal machen - gefällt mir nämlich richtig gut.


Die Ferse. Genau. Die gibt es bei mir ja bald schon traditionell mit verschränkten Maschen. Dankd es Knookingkurses von Makerist (darüber hatte ich im Januar ausgiebig berichtet) weiß ich ja jetzt, dass ich die Maschen in Runden und Reihen unterschiedlich - von oben oder unten - greifen muss überlege ich nun, ob ich einfach mal bei den Reihen wechsel und probiere wie es dann so aussieht.


Wobei ich es auf der anderen Seite total gerne mag. Irgendwie ist es nochmal ein Hingucker. Aber nicht nur die verschränkten Maschen sind ein kleiner Hingucker. Die Socken haben auch noch ein Rippenmuster bekommen - so schmiegen sie sich einfach noch schöner an.


Im entspannten Zustand sieht man es fast gar nicht, da zieht es sich einfach zusammen. Stopft man die Socke jedoch aus, dann wird es schon ein bisschen besser.


Von der Rückseite fallen die rechten Maschen zwischen all den linken schon ein wenig mehr auf. Vielleicht sollte ich mal ein Muster mit mehr linken Maschen probieren. Aber die gehen einfach nicht so leicht von der Hand...


Getragen fallen die Rippen aber wohl doch am meisten auf. Und gerade bei Socken, die statt Puschen getragen werden soll es ja nicht nur warm und bequem sondern auch hübsch sein. Auf ein Zopfmuster hätte ich ja auch mal wieder Lust, aber Muster und Streifen ist mir dann doch einfach zuviel - und ich mag die Streifenwolle von Opal einfach zu gerne.


Damit die Bündchen gut halten habe ich mich klassisch für zwei links, zwei rechts entschieden. Beim Abketten gab es zwischen den zwei gleichen Maschen jeweils eine Luftmasche. Dank der Knookingnadeln geht das ganz einfach und nichts kann einschneiden.


Aber auch einmal umgeschlagen sind sie richtig bequem und am Knöchel noch ein wenig wärmer. Warum auch immer trage ich meine Socken so am liebsten - geht es noch jemandem so?


Zu guter Letzt werden die Socken nun noch gefaltet, damit sie in die Schublade zu den anderen können. Wobei sie dort bestimmt nicht lange bleiben werden. Dafür passen sie einfach zu gut zur Hose.


Wolle: Traumpalast (Farbe 8941) aus der Serie Wunderland (6fach) von Opal
Anleitung: Ein wenig abgewandelt (Rippenmuster) nach "Workshop Socken knooken" aus "Die Knookingsocke - Socken häkeln wie gestrickt" von Veronika Hug

Verlinkt: 12 Monate - 12 Bücher - 12 ProjekteRUMSStricklust

6 liebe & nette Meinungen

  1. Geknookt hab ich schon, aber noch keine Socken, sollte CH Mal ausprobieren.
    Deine sehen klasse aus, eine schöne Wolle hast du dir ausgesucht.
    LG Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Andrea,

      das Buch aus dem die Anleitung ist kann ich sehr empfehlen. Aber auch in dem Knookingbuch von Anja Brinkmann (MyMaki) ist eine super Anleitung.

      Fürs Stricken hab ich kein richtiges Talent. Mir werden die Maschen nicht gleichmäßig genug und dann dieses gefummel. Knooken ist genau meins. Daher freue ich mich sehr, dass es noch andere gibt, die das probiert haben und auch Spaß dran finden.

      Liebe Grüße
      Rebecca

      Löschen
  2. Hallo!
    Die Socken sehen klasse aus. Ich hab das mit dem knooken auch mal probiert, aber so richtig geht es mir nicht von der Hand. Umso toller zu sehen das man so schöne Teile damit machen kann.
    Liebe Grüße Lysann

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Lysann,

      so geht es mir mit dem Stricken. Bei anderen sieht das so toll und leicht aus. Ich bekomme Knoten in den Fingern und hab einfach keinen Spaß dran. Wie schön, dass es so für jeden das Richtige gibt.

      Liebe Grüße
      Rebecca

      Löschen
  3. Sehr schön, ich mag die Farben und diese Ferse ist toll. Liebe Grüße Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ingrid,

      die Farben sind wirklich toll - und in der Realität ja eh nochmal ein wenig mehr als auf den Fotos. Die Ferse finde ich noch am einfachsten zu arbeiten. Für meine Größe habe ich die Zunahmen und Reihen inzwischen im Kopf, da brauche ich keine Anleitung und nichts mehr. Bequem finde ich sie dazu auch noch. Trotzdem will ich der Tomatenferse nochmal eine Chance geben - meine ist nämlich beim letzten mal viel zu groß geworden - zudem brauche ich dafür auch noch länger :D

      Liebe Grüße
      Rebecca

      Löschen

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich sehr.Solltest du eine Frage haben, so lass mir doch bitte eine Mailadresse da, damit ich dir auch antworten kann.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...